Für Eltern aus Berlin

Aktualisierte Broschüre ab sofort erhältlich   Die aktualisierte Auflage der Broschüre „Angebote für werdende Mütter und Väter, Familien mit Säuglingen und kleinen Kindern in Spandau“ ist ab sofort kostenlos erhältlich.  In der aktuellen Ausgabe sind wieder Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Freizeit für werdende Eltern und junge Familien im Bezirk und der näheren Umgebung aufgelistet.  Daneben finden Interessierte wie bisher Angebote des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes Spandau sowie Informationen zu der kinderärztlichen Versorgung im Bezirk, zu Angeboten der Krankenhäuser und des Kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Neben Beratungs- und Begegnungsangeboten für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern der Spandauer Kirchengemeinden sowie freier Träger sind unter anderem auch Angebote im Bereich Elternkurse und Elternführerschein vertreten.

Erhältlich ist die kostenlose Broschüre in den Dienststellen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, in den Spandauer Bürgerämtern sowie in der Stadtbibliothek. Sie kann auch telefonisch in der Planungs- und Koordinierungsstelle angefordert oder dort abgeholt (Galenstr. 14, Tel. 90279-4035) werden.

Die Broschüre kann außerdem als PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen wer-den unter:  http://www.berlin.de/ba-spandau/buergerdienste/publikation/2/index.html#p2

Kinderprogramm im TV

Meine Kinder schauen am liebsten Zeichentrick-Sendungen in denen kleine Abenteurer interessante und spannende Geschichten erleben. Seien es Sendungen, in denen Tiere vorkommen, die mit Menschenkindern zusammen lustige Dinge erleben oder Geschichten, in denen es um die allgemeinen Probleme im Alltag und deren Lösungen geht. Sie sitzen dann vor dem Fernseher und fiebern richtig mit, wenn es kritisch wird. Sie leiden mit den kleinen Darstellern im Film und freuen sich mit den Serienhelden, wenn am Ende alles wieder gut wird. Es ist zu interessant, die Kleinen zu beobachten, wie angespannt sie auf ihren Plätzen sitzen, zittern und jubeln, während die Sendung ihren Lauf nimmt. Klassische Beispiele hierfür sind „Wickie“, „Heidi“, „Jakari“, aber auch „Lauras Stern“.

Gänzlich unpassend für ein Kind finde ich Serien, die für Erwachsene kreiert wurden, dann aber, aus welchen Gründen auch immer, im Kinderprogramm gelandet sind. Die meisten Kinder sind nicht in der Lage, den Sarkasmus und die Ironie zu verstehen, die in den Serien vorkommt. Ein klassisches Beispiel ist hier, in meinen Augen, die Sendung „Spongebob“, aber auch „Die Simpsons“. Sendungen wie „Wissen macht Ah“ oder auch „Sendung mit der Maus“ sind in meinen Augen die sinnvollsten Sendungen, weil dort etwas gelernt werden kann. Außerdem verlaufen diese Sendungen in der Regel in Ruhe, ohne springende, hektisch aufeinander folgende Bilder, die es einem kindlichen Gehirn schwer machen, die Zusammenhänge zu begreifen. Wenn ein Kind sehen kann, wie etwas hergestellt wird oder wächst, ohne ständige Bildwechsel und auch Wechsel der Kameraposition, dann kann es viel leichter die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bildern herstellen, ohne dass das Hirn dabei von Reizen überflutet wird. Denn eine Reizüberflutung führt zu einer inneren Unruhe beim Kind, mit der viele nicht gut umgehen können. Sie werden selbst unruhig, viele werden gar aggressiv und leiden unter schlechter Konzentration im Alltag, besonders in der Schule.
( Foto: © WavebreakMediaMicro)