Meine Kinder schauen am liebsten Zeichentrick-Sendungen in denen kleine Abenteurer interessante und spannende Geschichten erleben. Seien es Sendungen,
in denen Tiere vorkommen, die mit Menschenkindern zusammen lustige Dinge erleben oder Geschichten, in denen es um die allgemeinen Probleme im Alltag und deren Lösungen geht. Sie sitzen dann vor dem Fernseher und fiebern richtig mit, wenn es kritisch wird. Sie leiden mit den kleinen Darstellern im Film und freuen sich mit den Serienhelden, wenn am Ende alles wieder gut wird. Es ist zu interessant, die Kleinen zu beobachten, wie angespannt sie auf ihren Plätzen sitzen, zittern und jubeln, während die Sendung ihren Lauf nimmt. Klassische Beispiele hierfür sind „Wickie“, „Heidi“, „Jakari“, aber auch „Lauras Stern“.
Gänzlich unpassend für ein Kind finde ich Serien, die für Erwachsene kreiert wurden, dann aber, aus welchen Gründen auch immer, im Kinderprogramm gelandet sind. Die meisten Kinder sind nicht in der Lage, den Sarkasmus und die Ironie zu verstehen, die in den Serien vorkommt. Ein klassisches Beispiel ist hier, in meinen Augen, die Sendung „Spongebob“, aber auch „Die Simpsons“. Sendungen wie „Wissen macht Ah“ oder auch „Sendung mit der Maus“ sind in meinen Augen die sinnvollsten Sendungen, weil dort etwas gelernt werden kann. Außerdem verlaufen diese Sendungen in der Regel in Ruhe, ohne springende, hektisch aufeinander folgende Bilder, die es einem kindlichen Gehirn schwer machen, die Zusammenhänge zu begreifen. Wenn ein Kind sehen kann, wie etwas hergestellt wird oder wächst, ohne ständige Bildwechsel und auch Wechsel der Kameraposition, dann kann es viel leichter die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bildern herstellen, ohne dass das Hirn dabei von Reizen überflutet wird. Denn eine Reizüberflutung führt zu einer inneren Unruhe beim Kind, mit der viele nicht gut umgehen können. Sie werden selbst unruhig, viele werden gar aggressiv und leiden unter schlechter Konzentration im Alltag, besonders in der Schule.
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